in den letzten tagen gab es in den kommentaren vermehrt fragen zu meiner ernährung. wie es bei mir mit dem vegan-sein läuft, wie ich mich überhaupt ernähre und was eigentlich mit meiner "watching my food"-serie passiert ist. da ich das thema nun lange genug vor mir hergeschoben habe und es wahrscheinlich auch gar nicht mal so schlecht ist, sich dem selbst mal wieder zu stellen, hier jetzt also ein ehrliches statement dazu.
seit geraumer zeit lebe ich nicht mehr vegan. ich habe das ganze über ein halbes jahr sehr gut gelebt, mich damit beschäftigt und das thema intensiv bearbeitet und durchdacht. meine meinung dazu hat sich in keinem punkt verändert - für mich ist es bis jetzt die konsequenteste entscheidung, wenn ich meine moralischen und ethischen vorstellungen betrachte. aber es ist schwer. und ich bin schwach. niemand gibt das gerne zu - das ist ein grund, warum ich darüber bisher nicht mehr hier geschrieben habe. ich erwartete eine menge an kommentaren, die mir mein aufgeben vorwerfen würden und rechne auch jetzt noch damit, aber ich werde damit umgehen.
wie schon einmal hier beschrieben, bin ich ein frust-, belohnungs- und trost-esser. geht es mir schlecht, macht essen es kurzzeitig besser. habe ich einen langen tag gehabt, freue ich mich auf ein leckeres, ausgiebiges abendessen. am besten muss das aber schon da sein, wenn ich komme, also wird nur schnell irgendetwas gemacht oder bestellt. das sind gewohnheiten, in denen ich mich immer wieder finde und in die ich schneller zurückfalle, als ich mir die haare waschen kann. ich habe eine lange zeit konsequent gegen sie gearbeitet, sie mir vor augen geführt und mich immer wieder dagegen entschieden. stattdessen entschied ich mich für gesundes, pflanzliches essen. mir ging es wirklich gut damit.
und dann kam 2011. es war vermutlich das schwierigste jahr meines bisherigen lebens. das ist auch der grund, warum ich meine hassgeliebten gewohnheiten unterbewusst mit freuden wieder willkommen hieß und sie wieder an mich nahm. schließlich sind sie bequem, sie bedeuten gemütlichkeit und eine mehr als angenehme vertrautheit. ein gefühl, das mir in vielen bereichen meines restlichen lebens nur allzu oft fehlte. ich verfiel nach und nach wieder dem käse, machte mal hier eine ausnahme und fand dort eine entschuldigung. ich legte weniger wert auf gesunde ernährung, aber tat es immer als "phase" ab, die ich ja schnell wieder überwinden könnte. zwischenzeitlich gab es gute vorhaben, aber nie solche, die wirklich hielten. und so kam eins zum anderen, bis ich die kontrolle schließlich wieder komplett verlor. seitdem habe ich wieder einige kilo zugenommen, das vegan-sein ist in weite ferne gerückt und die gesunde ernährung ist längst keine mehr.
natürlich ist das alles gleichzeitig ein thema, das mich nie verlässt. enger werdende hosen, der ekel vor dem ei auf dem teller des sitznachbarn, der verlust der ausdauer - das sind alles dinge, die mich täglich an meine fehlgeleiteten entscheidungen erinnern. und gleichzeitig ist es in einer zeit, in der mir die welt täglich herausforderungen um die ohren schlägt, der erste punkt, den ich gerne vergesse. weil die prioriäten andere sind. weil die bequemlichkeit irgendwo ihren platz finden will. und trotzdem ist mir bewusst, dass es nicht richtig ist. im gegenteil, es macht mein leben eigentlich nur schwerer. denn ich weiß ja, dass es mir mit gesunder ernährung und einer ordentlichen portion sport schon grundsätzlich besser geht. weil ich mich damit auch besser fühle. so schließt sich dann eigentlich auch der teufelskreis: mir geht es schlecht, also esse ich ungesund. esse ich ungesund, fehlt mir energie, geht es mir schlecht. und wieder von vorne.
all' diese dinge weiß ich, aber dagegen vorzugehen bedeutet anstrengung. anstrengung und energie, die ich momentan noch in viele andere dinge stecke. wohnungssuche, beziehungen, unistress, familienprobleme, just to name a few. aber. und jetzt kommt das aber. der fehler wurde erkannt. er wurde bewusst registriert und auch hier - wie in vielen anderen punkten - gehe ich in babyschritten vor. es wurde ein vertrag im fitness-studio abgeschlossen, yoga ist mittlerweile wieder festes wochenprogramm. martini und birdie inspirieren mich wieder häufiger zum (vor allem: veganen) kochen. morgens wird wieder müsli gegessen, statt nach zigarette und kaffee das haus zu verlassen. und so weiter.
wie schon erwähnt - momentan ist viel in bewegung. in meinem leben gibt es baustellen an allen ecken und enden. nicht alle können gleichzeitig bearbeitet und fertiggestellt werden. aber es wird gehämmert, geschraubt, gesägt und begradigt. und ich erwarte das große richtfest in meiner villa kunterbunt im jahre 2012 mit freuden.

20 anmerkungen:
du starke, tolle person, du! (:
viel mut & unzufriedenheit in deinem post. ich kenne das von mir selbst, wenn man so vor sich hinleidet, isst, vernachlässigt & vorgehabtes nicht schafft oder irgendwann wenn überhaupt nur halbherzig mitschleppt. und auch das darf mal sein.
ich drücke dir alle daumen & wünsche dir viel kraft, auch wenn es schwer ist. du schaffst das, und wenn es "nur" in kleinen schritten passiert. ich glaube, anders geht das gar nicht dauerhaft gut. du packst das, anika! (:
f+ühl dich gedrückt,
martini
Liebe Anika,
ich habe auch 2003 schonmal ein halbes Jahr vegan gelebt und dann wieder aufgegeben. Und ich hatte nichtmal einen so guten nachvollziehbaren Grund wie Du, mir war es schlicht und einfach zu blöd jeden Tag in der Mensa nur Pommes und Dosenobst zu essen. Natürlich geht vegan immer und man kann immer beliebig hohen Aufwand treiben und dann ist es möglich. Aber wenn man gerade nicht so weit ist, dann ist das eben so. Bei mir hat es dann immerhin noch ganze 6 Jahre gedauert, bis ich endgültig vegan wurde. 6 Jahre in denen ich immer wieder dachte, dass ich eigentlich nicht zufrieden bin mit meiner Ernährung. 6 Jahre in denen ich übrigens eine Diät nach der nächsten gemacht habe, weil ich einfach viel zu viel Käse und Süßigkeiten gefuttert habe. Möglicherweise als Kompensation, weil meine Ideale und mein tatsächliches Leben so wenig Übereinstimmung aufwiesen.
Also mach Dir keine zu großen Vorwürfe und wenn Du soweit bist, dann stellst Du eben wieder um. Nur wenn Du es wirklich und ganz willst fällt es Dir leicht, sonst ist es eine Quälerei.
Aber da Du so denkst wie Du denkst und so bist wie Du bist, bin ich mir ganz sicher, dass Du irgendwann wieder diesen Schritt tun wirst. Und ich bin optimistisch, dass es Dir dann leichter fallen wird. Man tappt beim zweiten Versuch nicht wieder in die selben Fallen und wenn, dann findet man den Weg schneller wieder raus. ;)
Das ist wie mit dem Sport, man sagt er verlängtert das Leben. Angeblich verlängert der Sport das Leben genau um die Stundenzahl, die man mit Sport verbringt. Und das auch nur, wenn man es genießt und nicht darunter leidet. Also hat alles keinen Sinn, wenn es einem keinen Spaß bringt.
Liebe Grüße!!
Birdie
Hey. Das hast du gestern Abend geschrieben? Scheint, als hätten wir uns über das gleiche den Kopf zerbrochen!!
Warum Vorwürfe an dich richten? Vegan zu leben, könnte einem auch echt leichter gemacht werden... Las mal, dass es in anderen Ländern viel mehr leckeres Zeugs gibt als hier.
Und ja, es sind fiese, immer wiederkehrende Gewohnheiten!! :)
Ganz verzichten ist für mich auch gerade noch sooo weit weg!! :)
ich versuche es seit ein paar tagen mit einer "vorgehensweise" die ich mal in geo wissen oder so was gelesen habe.
kennst du den film der ja sager?
also bei mir geht es nicht darum zu allem ja zu sagen.
aber nach der theorie aus der zeitschrift soll man sich wenn man eine entscheidung treffen soll immer für die sache entscheiden, die einen scheinbar unglücklicher macht.
weil es zwar nicht das ist was einen glücklicher macht aber das, was einen weniger unglücklich macht.
wenn zB morgens mein wecker klingelt bin ich immer in versuchung die uni zu schwänzen.
im warmen bett liegen zu bleiben würde mich kurzfristig eindeutig glücklicher machen.
aber wieder nicht zur uni zu gehen, nicht hinterher zu kommen, das gefühl es nicht gebacken zu bekommen macht mich sehr unglücklich.
es ist scheiße morgens nach 5 stunden schlaf raus in die kälte zu gehen. ich brauch 1,5 stunden zur uni. das macht mich unglücklich. aber da zu sein, was zu schaffen, zu merken das mich mein studium interessiert und mich weiter bringt. dass ich die balls hatte hinzugehen. das macht mich weniger unglücklich.
ich mache das noch nicht lange genug um dir zu sagen ob es klappt. aber ich finde den ansatz ganz gut.
es hilft mir, den arsch hoch zu bekommen.
vielleicht hilft es dir. es ist natürlich nicht die lösung.
aber wie gesagt, vielleicht ein gedanke der es leichter macht das offensichtlich richtige hin zu bekommen.
liebe grüße JuJu
"du starke, tolle person, du!" ?
Was ist stark und toll daran einer Versuchung - und "Versuchung" ist in diesem Falle ein Beitrag zur Quälerei wehrloser Lebewesen- nicht widerstehen zu können? Und dies sollte man von einer angeblich so hochentwickelten Spezies auch in noch so schwierigen Zeiten durchaus verlangen können.
Da kannst du dir noch so viele Ausreden überlegen, werte Anika, du bist trotzdem ein aktiver Teil dieser morallosen Egoistengesellschaft.
achja, @mel:
"Warum Vorwürfe an dich richten? Vegan zu leben, könnte einem auch echt leichter gemacht werden"
Was schlägst du vor? Vegane Fastfood-Ketten? Vegane Cupcakes beim Dorfbäcker? Verteilung veganer Gummibärchen an jeder Uni?
Oder gar eine Gemüseabteilung im örtlichen Supermarkt?
Es geht doch bei der veganen Ernährung eher um moralische bzw. ethische Werte und nicht darum, sich gesünder zu ernähren?! Denn vegan ist nicht unbedingt gesund. Und bevor hier gewisse Hanswürstchen- oh pardon- Hanstofuwürstchen, ihre unqualifizierten Kommentare von sich geben.. Ich weiß es, weil es mein Beruf ist, solche Dinge zu wissen. :)
Mach dir also nichts daraus. Es gibt bessere und vor allem gesündere Alternativen als veganes Essen.
lieber hans,
mit "tolle, starke person, du" meine ich ihre offenheit & ihren kampfwillen sich trotz des scheiterns wieder ran zu wagen & damit so offen & ehrlich umzugehen: hier so vor anderen leuten & vor allem solchen unglaublich positiven leuten mit besonders hoher nase & unfreundlichkeit.
sich zu trauen, so offen vom scheitern & wiederanlaufnehmen zu erzählen, wenn man mit genau solchen unfreundlichen kommentaren rechnen muss.
schade, wenn man andere nur von oben herab betrachten & bewerten kann - und das auch noch laut & ungefragt tun muss.
gruß,
martini
Der Wecker ließ den Jungen im Stich
die Schuld trifft ihn auch nicht
er wachte auf bleich im Gesicht
ich bin zu spät was kann ich dafür
ohne Schulbrot für den Tag
den Ranzen halb gepackt
steht er grade weg am Start
schweißgebadet an der Eingangstür
nichts ahnend schaut er kurz zurück
bis eine Stimme zu ihm spricht, und meint:
Wart mal! du kommst sowieso schon zu spät
lass lieber chilln, wart mal, du bist sowieso schon zu spät
wozu noch gehn
all die Hektik all der Stress
wär´s da nicht besser wenn man´s lässt, und sie fügt hinzu:
auf Deutsch lass den scheiß einfach sausen
fang an zu chilln von mir aus drin oder draußen
egal bei was man dich bei deinem Glück behindert
sag allen was spaß ist, was zeig den deinen Mittelfinger
10 Jahre Schule klingt wie ne Morddrohung
mach einfach blau das geht schon in Ordnung
das Auftreten mit Ausreden sichert den Vorsprung
du bist jung dreh einfach allen das Wort um
zum Glück hat er sie ignoriert,
jahrelang seinen Weg kreiert
ohne zu wissen wie es wird
kann man sagen er hat es weit gebracht
nun zieht nicht jeder mit,
zu oft ließ man ihn im Stich
er merkt wie allein er ist,
alles schläft nur er scheint wach
bis er an niemand mehr glaubt,
da taucht die stimme wieder auf und meint:
Wart mal! Wart mal ihr kommt sowieso schon zu spät
lass lieber chilln, wart mal,
ihr seid sowieso schon zu spät
wozu noch gehen, all die Hektik all der Stress
wär´s da nicht besser wenn man´s lässt
Und er denkt sich, die Welt verändern ist nicht schlecht
nur scheint zu Vieles zu komplex
niemand kommt komplett zu recht,
man schafft es nicht mal den Müll zu sortieren
tja, der private Scheiß hält auf,
der Mensch nimmt viel dafür in kauf
das Essen wird halt schlecht
und nicht mal ich schein zu kapieren
all die Hektik all der Stress
geben uns noch lange nicht das Recht, zu sagen:
Wart mal! Wart mal wir kommen sowieso schon zu spät
lass lieber chilln, wart mal,
wir sind sowieso schon zu spät
wozu noch gehn all die Hektik all der stress
es wird nicht besser wenn mans lässt
Mal so als Anmerkung. :)
LG, Ani
du bist für mich eine inspiration. mehr kann ich dazu (leider) gar nicht sagen. du schenkst mir kraft.
liebe grüße, anni.
dein blog ist der einzige, den ich wirklich immer gerne lese.
aus eigener erfahrung weiss ich dass es keinen sinn hat sich wegen seinen essgewohnheiten zu stressen.. also geniess, was du isst :) und langsam, langsam wenn man wieder energie dafür hat, kann man gewisse dinge umstellen. aber sich zu einem 180 grad wandel zu zwingen ist soo schwer...
@martini
dankedankedanke. <3
@birdie
ach, du weißt gar nicht, wie gut es tut, das von dir zu hören. ehrlich. das macht mir mut und lässt mich hoffen. und du hast einfach recht: spaß muss es machen. nix anderes.
@mel
habe dir ja bei dir schon was dazu geschrieben. und ja, muss gedankenübertragung gewesen sein. :)
@jujuzitroni
das klingt nach einem so einfachen und gleichzeitig wirkungsvollen konzept, das ich es dringend mal ausprobieren muss. eigentlich macht es ja auch nur sinn.. finde ich gut und danke für den gedankenanstoß!
@hans
genau so etwas hatte ich erwartet, aber das macht nichts. dir müsste selbst klar sein, dass es deine einstellung definitiv nicht in's rechte licht rückst, wenn du andere menschen für ihre entscheidungen beleidigst und vorwürfe an sie richtest. überzeugen sollte man im positiven, nicht im negativen. vllt lernst du das ja auch irgendwann noch. und ja, ich finde vegane alternativen in restaurants und cafés wären überall angebracht. in anderen ländern funktioniert das längst und macht es einfacher, die richtige entscheidung zu treffen, für alle menschen. warum sollte es das nicht geben?!
@anonym
was nun die gesündere alternative ist, darüber spalten sich ja die geister. ich bin mittlerweile der überzeugung, dass es definitiv sehr gesund sein kann, vegan zu leben, wenn es in ausgewogenem maße geschieht. aber trotzdem danke für die beruhigung. ;)
@ani
danke! ja, chillen sollte man viel öfter. und warum schreibst du mir trotz deinem neuen - übrigens: wunderbaren - blog immer noch anonym, na? <3
@anncatrin
ich kann dir nicht sagen, wie viel mir dein kommentar bedeutet. wirklich. danke. <3
@simone
das freut mich zu hören! :) und du hast absolut recht. und genau das ist jetzt auch der plan. einfach mal wieder ein bisschen ruhe finden, um auch in meinen körper hineinhören zu können, was der eigentlich will und braucht. die zeit dafür nimmt man sich viel zu selten. und nichts geht von heute auf morgen.
Verdammte Gewohnheit. :)
LG, Ani
ich finde deine aufrichtigkeit (auch auf den ganzen blog bezogen) ganz, ganz großartig! mit reaktionen wie die von "hans" hattest du ja wahrscheinlich auch gerechnet und du hast es trotzdem gepostet. das kostet überwindung, daher: hut ab! :)
du bist so schön ehrlich. bewundernswert!
du bist so schön ehrlich. bewundernswert!
Ich schließe mich kim und den anderen an. Toll ehrlich, schön zu lesen. Und ja, das IST stark.
Warum wird hier so auf Hans rumgeritten? Hallo? Wie alt seid ihr? Er hat doch nur seine Meinung gesagt und das auch in angemessenem Tonfall. Wenn man von der Richtigkeit einer Sache überzeugt ist, aber sie dennoch anders handhabt, ist das doch Versagen. Darüber zu berichten mag ja ehrlich und nett reflektiert sein, aber bezogen auf die Sache, ist es Versagen. Versagen. Versagen. Versagen. Dann mag man ehrlich sein und reflektiert und nochmal ehrlich, aber stark und toll sollte man sich dann doch nicht vorkommen. Komplimente zum Scheitern sind komisch. Fand ich auch merkwürdig, als ich es las. In unserer ach so toleranzbesoffenen Gesellschaft sollte man doch auch Kritik stehen lassen dürfen...
Was ich eigentlich sagen wollte, es ist peinlich über andere Menschen herzuziehen, nur weil sie eine andere (begründete) Meinung haben.
(Ja, ja...Hans hat angefangen. Der ist blöd. Mit dem spiel ich nicht. Ich will nicht neben Hans sitzen. Der stinkt. Mit dem red ich nicht. Höchstens über den. Hans ist hingefallen...Hahahaha.) So Lästerzicken gingen mir schon im Kindergarten auf die Nerven.
nochmal zum mitschreiben: niemand wollte hans hier dumm kommen. ICH fand seinen tonfall nicht ok.
es geht nicht um ein lob, ein kompliment zum scheitern, sondern doch wohl ganz klar um ein lob zur offenheit, diese ehrlichkeit das scheitern überhaupt erst zu thematisieren.
ich wünsche weder anika noch sonst jemandem, der sich mühe bei so etwas gibt ein scheitern. sondern viel kraft, das durchzuziehen & eine offene art, mit den problemen umzugehen.
mit sich selbst kämpfen ist nicht immer einfach, schön oder immer auf anhieb erfolgreich. schön für andere, wenn die es schaffen. schön für wieder andere, die nach einmal hinfallen wieder aufstehen und weiter ihr bestes versuchen.
versagen, versagen, versagen, liebe milka? schade, wenn du es nur so siehst. ich sage weiterversuchen, weiterversuchen, weiterversuchen.
@Milka
Also ich finde die Bezeichnung "morallose, tierquälende Egoistin" nicht unbedingt besonders konstruktiv. Und genau das sagt der Beitrag von Hans aus.
Abgesehen davon gibt es die Komplimente ja nicht dafür, das sie die vegane Ernährung nicht zu 100% umsetzen konnte, sondern für ihre Offenheit und Selbstreflektion.
Und diesen Komplimenten möchte ich mich anschließen.
Und dein Tonfall alle als Lästerzicken zu bezeichnen spricht auch nicht grade für dich.
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